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Kenny ist ein Sohn armer Eltern, die von Sozialhilfe leben. Seine Familie stellt eine Persiflage über den typischen amerikanischen „Redneck“ dar (vgl. White Trash). Dies macht Kenny in der ganzen Stadt, jedoch besonders bei Eric, zur Zielscheibe von Verspottung und Verhöhnung. Charakteristisch für Kenny ist seine Wagemutigkeit. Wann immer die Jungs etwas Neues ausprobieren, macht er begeistert den ersten (oft fatalen) Schritt. Auch ist er der Junge, der auf sexuellem und obszönen Gebieten am aufgeklärtesten ist. Dieses Wissen wird von Eric, Kyle und Stan häufig mit Ekel erwidert („Sick dude!“). Da Kennys Kapuze seinen Mund bedeckt, klingt sein Sprechen für den Zuschauer nur als ein unverständliches Nuscheln. Umstritten ist, ob Kennys Sprechen überhaupt zu entschlüsseln ist, sobald der Kontext nicht mehr selbsterklärend ist. Matt und Trey äußerten sich hierzu, dass er manchmal einfach nur Blödsinn spreche; manche Fans meinen, sie könnten ihn immer verstehen. Fest steht nur, dass Kennys Freunde ihn durchgehend verstehen.

Ein „Running Gag“ in South Park ist, dass Kenny bis Ende der fünften Staffel in (fast) jeder Episode auf eine meist bizarre Art stirbt, aber in der nächsten Folge wieder auftaucht. Wenn er stirbt, kommt fast immer folgender Ausruf von Stan und Kyle: „Oh mein Gott! Sie haben Kenny getötet!“ – „Ihr Schweine!“ („Oh my God! They killed Kenny!“ – „You bastards!“). Im Laufe der Staffeln wird selbst der „Running Gag“ noch aufs Korn genommen: waren die Tode Kennys in den ersten Folgen noch einigermaßen in die Story mit eingeflochten, so werden seine Tode immer absurder und gezwungener. Kennys Tod wird dabei oft als Quotentod angesehen. Es kommt auch vor, dass Kenny erst in der letzten Minute stirbt. In der Folge Kennys Tod dreht sich die gesamte Handlung um Kennys Ableben durch eine unheilbare Krankheit, die sein Muskelgewebe zerstört. Nachdem Kenny in besagter Folge gestorben ist, schauen sich die Freunde mehr oder weniger berührt nach einem neuen vierten Freund um. Diese Rolle nimmt zuerst der schüchterne und beeinflussbare Butters ein, wird aber bald als falsche Wahl in einem Wettbewerb durch den höchstnervösen, kaffeetrinkenden Tweek ersetzt. Butters rächt sich daraufhin als „Professor Chaos“, indem er die Welt zu vernichten versucht. In den späteren Folgen taucht Kenny wieder auf. Von dort an stirbt er nur noch sehr selten, und seine Stimme ist nun verständlich. In einem humoristisch inszenierten Interview als Vorspann zu den ersten Folgen antworteten die Macher von South Park auf die Frage, warum sie Kenny dauernd sterben lassen, einstimmig mit „Weil er arm ist.“ Der wirkliche Grund für den häufigen Filmtod von Kenny wurde von Trey Parker in einem Interview erläutert. Demnach war die Figur bereits Kenny getauft worden und bei dem Genuss von Kilkenny zusammen mit Matt Stone entwickelte sich daraus der Running Gag „Kill Kenny“, der zu dem häufigen Filmtod führen sollte.

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