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Disambig Siehe auch für die gleichnamige Begriffsklärung VIVA (Begriffsklärung)
VIVA
VIVA Logo 2011
All Eyes On
Empfang
Analog: DVB-C
Digital: DVB-T, DVB-C, DVB-S, DVB-S2, IPTV
Länder
DE Icon Deustchland
Sendestart
1. Dezember 1993
Eigentümer
Bildauflösung
576i (SDTV)
1080i (HDTV)
Senderformat
16:9
Geschäftsführer
Daniel Ligtvoet, Marco de Ruiter
Rechtsform
Free-TV
Programmtyp
Musik, Unterhaltung
Schwestersender
Sendersitz
Berlin (DE Icon Deustchland)
VIVA Germany Screenshot
VIVA im Februar 2012

VIVA ist ein deutschsprachiger Fernsehsender mit Sitz in Berlin, der heute hauptsächlich Shows, Doku-Soaps, Star-Magazine und Musikvideos sendet. Laut Eigendarstellung ist er ein „Jugend- und Musiksender für Pop und Fun“. VIVA wurde 1993 in Köln gegründet und trat damals, als zweiter Musiksender in Deutschland, in Konkurrenz zu MTV. Inzwischen gehören beide Sender zum amerikanischen Medienkonzern Viacom. Einige der ersten VJs bei VIVA waren unter anderem Oliver Pocher und Stefan Raab.

Geschichte Bearbeiten

VIVA sollte von Anfang an eine Art Gegenpol zu MTV Europe sein, das bis dahin vornehmlich Videos englischsprachiger Künstler zeigte. "MTV sei verletzlich da es nur in Englisch sende, weder in Deutschland lizenziert sei, noch irgend jemand aus Europa gehöre" hieß es in einem Time-Warner-Konzeptpapier. „Während MTV auf eine Diät angloamerikanischer Videoclips setze, solle Viva 40 Prozent und mehr deutsche Musik bringen.“analysierte Time Warner Stratege Peter Bogner seinerzeit. So wurde von Anfang an auf ein deutschsprachiges Sendekonzept Wert gelegt das mit deutschen Künstlern das Monopol von MTV brechen sollte. Der erste Geschäftsführer der VIVA Medien GmbH Michael Oplesch wurde noch kurz vor dem Start mit dem ausgebildeten Lehrer und Ex-Leiter des Rockbüros NRW, sowie Popkomm Manager Dieter Gorny abgelöst, der den Sender bis zur Übernahme durch MTV (am 14. Januar 2005) führte.

VIVA Radio DE

Logo des geplaten VIVA Radios

Am 1. Dezember 1993 nahm VIVA den Sendebetrieb auf. Das erste gespielte Musikvideo war Zu geil für diese Welt von den Fantastischen Vier. Das Profil des Senders wurde maßgeblich von Rudi Dolezal und Hannes Rossacher (DoRo Produktion) definiert. Von Anfang an wurde auf ein deutschsprachiges Sendekonzept Wert gelegt, wodurch 1994 zum ersten Mal (laut eigenen Angaben) die Marktführerschaft errungen werden konnte. Nach dem Wiedereintritt von MTV in das Free-TV verlor VIVA zwischenzeitlich die Oberhand. Ab Mitte 2004 lag VIVA bei den Zuschauerzahlen in der werberelevanten Zielgruppe aber wieder leicht in Führung.

Seit 1995 vergibt der Sender den Musikpreis Comet. Im gleichen Jahr wurde zum 21. März der Ableger VIVA Zwei ins Leben gerufen, der lange defizitär betrieben wurde. Das Hauptaugenmerk von VIVA Zwei lag auf einem alternativeren Musikstil, vornehmlich Rock. Im Zuge der Konsolidierung auf dem Markt wurde VIVA Zwei am 1. Januar 2002 in VIVA Plus umbenannt und auf einen ertragreicheren Weg zurückgeführt. Dazu gehörte auch die Rückführung des musikalischen Stils in Richtung Popmusik.

Ab dem Jahr 2000 setzte VIVA mit seinem Konzept stark auf europäische Expansion mit Tochtersendern in der Schweiz, Österreich und Polen. Dazu kamen diverse Beteiligungen an anderen Sendern.

2003 geriet VIVA in die Kritik, als bekannt wurde, dass bei der Rotation der Musikvideos heimlich Plätze für die Plattenfirma Universal reserviert wurden, die dadurch ihre Titel besser positionieren wollte.

VIVA Logo schwarz

Logo bis zum 31. Dezember 2010


2004 wurde VIVA von dem amerikanischen Medienkonzern Viacom übernommen, zu dem auch die internationale MTV Group gehört.

Im Jahre 2005 wurde der Sender von der zuständigen Landesmedienanstalt verwarnt, da anstatt den maximal erlaubten 12 Minuten Werbung pro Stunde mehr als 18 Minuten lang Werbung gezeigt wurde.

2007 wurde der Sendebetrieb von VIVA Plus eingestellt und in Comedy Central umgestaltet. Das Hauptformat von VIVA Plus, Get the Clip, wurde auf VIVA übertragen und wird seit dem 15. Januar 2007 täglich mehrmals ausgestrahlt. Außerdem gibt es Spezialausgaben des Programms. Ein Teil der Call-in-Sendungen, die auf VIVA Plus ausgestrahlt wurden, werden ebenfalls auf VIVA ausgestrahlt.

Seit dem 1. Januar 2011 ist VIVA mit einem neuen Senderauftritt, neuen Senderlogo und neuem Design zu sehen. Dies hängt damit zusammen, dass der Schwestersender MTV nur noch via Pay-TV zu empfangen ist und einige MTV-Formate nun – meist als Wiederholungen – bei VIVA zu sehen sind.

Seit dem 22. März 2011 sendet VIVA ausschließlich im 16:9-Format. Alle 4:3-Sendungen werden gestreckt, um den Schwarzanteil an den Seitenrändern einzudämmen, sowie die Positionierung der Logos nicht ändern zu müssen. Musikvideos werden zum Teil in 16:9, hochskaliert in 16:9 oder 14:9 ausgestrahlt.

VIVA HD Logo 2011

Logo von VIVA HD.

Seit dem 16. Mai 2011 gibt es VIVA HD Germany als HD-Simulcast-Version im IPTV-Angebot Telekom Entertain.

Seit dem 23. Mai 2011 sendet VIVA über Satellit-Signal in voller PAL-Auflösung.

Am 1. Januar 2012 beendete der Sender seine analoge Ausstrahlung via Astra 19,2° Ost Satellit.

Ab dem 8. September 2014 teilte sich VIVA eine Frequenz mit Comedy Central Deutschland und sendete nur noch von 6-17 Uhr. Mit dieser Veränderung nahm man einige Sendungen aus dem Programm und sendete bis 15 Uhr Musiksendungen.

Am 2. Oktober 2015 wurden die Sendezeiten erneut geändert. VIVA sendet ab jetzt von 2-14 Uhr. Seitdem sendet VIVA nur noch Musiksendungen. Comedy Central ist von 14-2 Uhr auf Sendung.

Weblinks Bearbeiten

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